14.05.2013

Das Ziel war klar, wir wollten auf die Kanaren. Geplant war der ganze Trip detailliert, Hotels gebucht und AIP´s studiert. Nur das Wetter hielt sich nicht an die Regieanweisungen und daher starteten wir einen Tag früher.

Die OE-DMT mit Ronny, Thomas und Gerhard sowie die D-ELRO mit Willi, Bertram und René starteten am Dienstag kurz nach Mittag, quer über die Schweiz Richtung Südfrankreich. Das Wetter spielte mit und so landeten wir am späten Nachmittag in Beziers (LFMU). In Cap d´Adge gingen wir am Abend gemeinsam eine große Fischplatte essen. Die Besatzung der Cirrus hatte Pech, ein Plattfuß war der Grund, dass sie erst am nächsten Tag fliegen konnten.

Das Wetter wurde immer besser und so war am nächsten Tag der Flug über die Pyrenäen und entlang der spanischen Mittelmeerküste nach Murcia (LELC) schnell und problemlos erledigt. Ein Teil der Mannschaft ging schwimmen und bis am Abend traf auch die Cirrus mit Siggi und Roman ein, gerade rechtzeitig für das große Steak. Nur war die Mannschaft vollständig.

  

Am Donnerstag ging es weiter nach Afrika. Beim Zwischenstopp in Tanger (GMTT) war Zoll und Tanken geplant. Nur war dort gerade AVGAS Mangelware und zuerst sollte jeder Flieger nur 40 Liter bekommen, doch Bertram hat geschickt verhandelt und so das Problem gelöst. Nach einem kurzen Ausflug in die Innenstadt mit Snack im Hotel El Minzah flogen wir entlang der Atlantikküste nach Essaouira (GMMI). In einem schönen Hotel direkt am Strand, einem Bummel durch die Medina und mit einem guten Essen beendeten wir den ersten Tag in Marokko.

Etwas Pech hatten wir am Freitag, da ging es zeitweise hektisch zu. Der erste Leg führte uns auf Fuerteventura (GCFV), dort war Handling Pflicht (ca. 100 Euro pro Flugzeug) und Bertram wurde informiert, dass wir uns noch in Europa und nicht in Afrika befinden ;-). Kurz Zoll gemacht und dann weiter nach Gran Canaria auf den kleinen Flugplatz von El Berriel (GCLB). Ein anspruchsvoller Platz wie uns der Betriebsleiter erklärte. Sehr oft gibt es auf dem Platz zwei Windrichtungen einmal von vorne und dann von hinten. Außerdem ist der Platz nur 800 m lang, beginnt und endet direkt im Wasser. Genau hier schlug dann der „Reifengott“ ein zweites Mal zu, ein defekter Reifen und kein passender Reifen auf allen Inseln der Kanaren verfügbar. Viele Leute haben mitgeholfen (speziellen Dank an Rainer!), dass wir schlussendlich dann am Samstag mit neuen Reifen wieder starten konnten. Zwei Flugzeuge machten sich, leider zu spät,doch noch auf dem Weg nach La Gomera. Obwohl das erste Flugzeug bereits im Landeanflug war wurde der Platz überpünktlich geschlossen und beide Maschinen mussten umkehren und zurück auf Gran Canaria fliegen. Und in Maspalomas war zu der Jahreszeit dann in der Nacht auch nichts los.

  

Am Samstag ging es wieder zurück nach Marokko. Jedes Team wählte eine andere Route zum Zwischenstopp in Lanzarote (GCRR), teilweise gab es spektakuläre Rundflüge um die Inseln Teneriffa und La Gomera. Übrigens, Lanzarote ist ein super Platz für die GA, freundlich und günstig. Mit bis zu 40 Knoten Rückenwind landeten wir am Abend alle in Marrakesch (GMMX). Hier waren wir für zwei Tage in einem schönen Riad untergebracht. Bei einem ersten Bier am Swimmingpool und einem tollen Essen im Garten ließen wir den Tag ausklingen.

Sonntag als Ruhetag passte auch für uns. Spät aufstehen, lange frühstücken und dann den Tag am Swimmingpool verbringen hat doch was mit Urlaub zu tun. Am frühen Abend dann ein ausgedehnter Bummel durch die Medina zeigte, dass auch bei Männern ein Kaufrausch ausbrechen kann J. Abendessen auf dem Djemaa el Fna hat seinen eigenen Reiz.

Plötzlich war das Wetter ein Thema. Am Tag unserer Heimkehr war ein dickes Genua-Tief angekündigt. Daher wurde der Plan wieder einmal angepasst und direkt Spanien angesteuert. Die einen direkt mit IFR, die anderen mit einem Zwischenstopp in Fes (GMFF). Doch zuerst mussten wir aus Marrakesch raus, das war nicht ganz einfach da sich dort niemand so richtig mit dem VFR-Routen auskennt. Doch schlussendlich haben es alle irgendwie geschafft und Roman musste zur Kenntnis nehmen, dass auch die Marokkaner Radar haben und es sehr wohl merken, wenn man nicht so wie geplant fliegt. Dafür machte die Cirrus noch einen Abstecher über Algerien. Am Abend in Murcia gab es bei Fisch und Paella wieder mal viel zu erzählen.

  

Zurück ging es für die Beech und die Lancair wieder über Bezier. Bei Barcelona waren die ersten Vorboten des Tiefs bereits gut zu spüren. In Hohenems wurde dann im Fliegerrestaurant ein Geburtstag gefeiert nochmals über die Tour philosophiert. Die Cirrus blieb einen Tag länger und machte einen Abstecher nach Mallorca. Dafür war der Rückflug in IMC danach eine echte Herausforderung.

Alles in allem war das eine schöne Tour und abgesehen von 3 Reifenpannen (eine Rolle eine Koffers war ebenfalls defekt) problemlos. Insgesamt flogen wir ca. 4000 Meilen in 25 Stunden und 12 Legs. Dabei haben wir ca. 1500 Liter Sprit pro Flieger verheizt. Das Wetter war bis auf den letzten Tag immer super. Also, schön wars!

 


05.05.13
So soll es sein . . .
Der Hangar war leer.
Drei Flugzeuge sind mit Capt. Johannes Schertler nach Mandelieu auf einen Kurztrip an das Mittelmeer.
Die anderen Flugzeuge waren in der Schulung und im Streckenflug eingesetzt.
Arno Mohr hatte auch bereits seine ersten drei Einweisungen.
Fliegen macht Freude und speziell bei diesem schönen Wetter.

 


02.05.13
Nach erfolgreich abgelegter Prüfung haben wir im Fluglehrerlager, Nachwuchs bekommen.
Arno Mohr, Obmann Stvt & Hubert Bertsch sind CRI geworden.

Wir freuen uns über den Zuwachs in der pilotenschule.
CRI  =  Class Rating Instructor

 

 

Heuer durch den Workshop etwas verspätet hat die JHV in Hohenems stattgefunden.
Die ehrenamtlich geleistete Vereinsarbeit, wurde von den Mitgliedern sehr gelobt.
Die Anträge wurden mit grosser Mehrheit beschlossen.
Wir sind auf Schiene um in den nächsten Abschnitt zu gehen.

euer Obmann
Bertram

 
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